Im Durchschnitt regnet es in Deutschland an 16 Juli-Tagen – das sind mehr als die Hälfte des Monats. Trotzdem planen Millionen Menschen gerade jetzt ihre Gartenparty. Kein Wunder: warme Nächte, duftende Blumen, kalte Getränke. Doch was, wenn sich dunkle Wolken am Himmel zusammenziehen und der Grillabend plötzlich ins Wasser fällt? Muss gute Laune wirklich wetterabhängig sein? Oder lässt sich eine Sommerfeier im Grünen trotz Regen retten? Die Antwort ist ein klares Ja. Allerdings nur, wenn man gut vorbereitet ist und wirklich an alles denkt.
Regen? Kein Grund, die Party abzusagen
Sobald erste Tropfen fallen, wird vielen Gastgebern mulmig. Gäste rücken zusammen, Teller kippen um, und das Buffet wird panisch ins Haus geschleppt. Dabei gibt es längst durchdachte Lösungen, die jeder planen kann – ganz ohne riesiges Budget oder Wochen an Vorbereitungszeit. Besonders bewährt haben sich mobile Überdachungen. Wer Partyzelte einfach mieten will, ist heute nicht mehr auf windige Baumarktmodelle angewiesen. Viele Anbieter liefern direkt, bauen auf und holen am nächsten Tag wieder ab. Das spart Zeit und Nerven.
Außerdem bringt ein Zelt Struktur in die Feier. Essen, Sitzgelegenheiten, Tanzfläche – alles bleibt trocken und gemütlich. Wer clever ist, dekoriert das Zelt mit Stoffen, Lichterketten oder frischen Blumen. So entsteht trotz Regen echtes Sommerfeeling. Dazu kommen praktische Details: Gummimatten gegen Matsch, wetterfeste Polster und ein Hauch Musik sorgen für Stimmung.
Kulinarische Kniffe bei Schietwetter
Regen verändert alles – auch beim Essen. Ein klassisches BBQ wird zur Herausforderung, wenn es schüttet. Deshalb sollte man das Menü von Anfang an flexibel denken. Statt sich auf Holzkohlegrills zu verlassen, lohnt sich die Anschaffung eines Gasgrills mit Deckel. Der trotzt selbst kräftigem Regen und sorgt trotzdem für das gewünschte Röstaroma. Noch praktischer sind Dutch Oven oder elektrische Platten, die unter Überdachungen funktionieren. So bleibt das Kocherlebnis ein Teil der Party.
Wer weniger Aufwand möchte, setzt auf ein wetterunabhängiges Buffet. Fingerfood, Salate in Gläsern, Spieße oder Wraps lassen sich gut vorbereiten und problemlos drinnen wie draußen genießen. Dabei wichtig: robuste Verpackung und ein sicherer Standort fernab vom Wind. Selbstgemachte Dips, eingelegte Antipasti oder Mini-Quiches machen Eindruck und sind auch kalt ein Genuss.
Teller, Becher, Besteck – was dem Regen trotzt
Ein unterschätzter Faktor bei feuchten Gartenfesten ist das richtige Geschirr. Wer zu Porzellan oder dünnem Plastik greift, erlebt bei Regen oft eine böse Überraschung: rutschige Teller, klapprige Becher, umkippende Gläser. Dabei gibt es längst robustere Alternativen, die nicht nur funktional, sondern auch stilvoll sind. Besonders beliebt sind Melamin-Geschirrsets. Sie sehen hochwertig aus, sind bruchsicher, angenehm leicht und lassen sich problemlos abwaschen. Noch besser: Sie bleiben stabil, auch wenn der Tisch leicht feucht ist.
Auch Bambusgeschirr hat sich bewährt. Es ist nachhaltig, stabiler als viele vermuten und ideal für wechselhaftes Wetter. Wichtig ist, auf Produkte ohne Lackschicht zu achten, damit sie nicht rutschig werden. Für Getränke empfehlen sich bruchsichere Gläser aus Tritan – sie wirken wie echtes Glas, überstehen aber auch Stürze auf nassem Boden.
Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt zusätzlich auf Tabletts mit rutschfester Unterseite. Sie erleichtern den Transport von Speisen und verhindern, dass Gläser auf dem Weg zur Lounge kippen. Auch Schüsseln mit Deckel sind Gold wert – sie schützen Salate vor Regen, Insekten und Windböen. Stoffservietten statt Papier werten den Tisch nicht nur optisch auf, sondern sind auch im feuchten Zustand nutzbar, ohne sofort zu zerreißen.
Kinderbespaßung: Bei Regen sogar besser
Gartenpartys mit Kindern stehen und fallen mit dem Unterhaltungsangebot. Klar, bei Sonne rennen sie durchs Planschbecken oder jagen Seifenblasen. Doch auch bei Regen lässt sich das Abenteuer fortsetzen – oft sogar intensiver. Viele Kinder finden es spannend, in Gummistiefeln durch Pfützen zu springen oder Regenwürmer zu retten. Warum nicht aus der Not ein Naturerlebnis machen?
Ein paar wetterfeste Spiele, kreative Bastelstationen oder eine Schatzsuche im Garten wirken Wunder. Auch ein „Regenkino“ mit Decken, Popcorn und einem Beamer unter dem Zelt sorgt für glänzende Kinderaugen. Wichtig ist nur: Raum zum Spielen und Rückzug bieten. Kinder brauchen beides – erst recht bei unvorhersehbarem Wetter.